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ILLINOIS 1917

ILLINOIS 1917

ORGINAL Certifikat für Staatliche geprüfte Bergleute! Am 24.Mai 1917!
DEWEY PORTLAND CEMENT COMPANY

DEWEY PORTLAND CEMENT COMPANY

ORGINAL USA AKTIE über
WIEN 1939

WIEN 1939

ORGINAL HISTORISCHES WERTPAPIER 4,1/2 % Hypotekenpfandbrief über EINTAUSEND REICHSMARK des HYPHOTHEKEN-und CREDIT-INSTITUTES WIEN ! Wien am 1.April 1939!
BADEN Bei WIEN 1940

BADEN Bei WIEN 1940

ORGINAL HISTORISCHES WERTPAPIER ,4% SCHULDVERSCHREIBUNG der Stadt BADEN bei WIEN über EINTAUSEND REICHSMARK vom Jahre 1940! Baden bei Wien ,am 1.Juli 1940!
KLAGENFURT1939

KLAGENFURT1939

ORGINAL HISTORISCHES WERTPAPIER , 4 1/2 % Pfandbrief der KÄRNTNERISCHEN LANDES-HYPOTHEKENANSTALT über 1000 REICHSMARK! Klagenfurt am 22.April 1939!
WIEN 1939

WIEN 1939

ORGINAL HISTORISCHES WERTPAPIER 41/2% Pfandbrief der LANDES-HYPOTHEKENANSTALT für Nierösterreich über 1000 REICHSMARK! Wien am 22.April 1939!
SALZBURG 1939

SALZBURG 1939

ORGINAL HISTORISCHES WERTPAPIER 4 1/2% Pfandbrief der LANDESHYPHOTEKENANSTALT SALZBURG über 1000 REICHSMARK ! Salzburg am 22.April 1939
LINZ 1939

LINZ 1939

ORGINAL HISTORISCHES WERTPAPIER 4 1/2 % Pfandbrief der OBERÖSTERREICHISCHEN LANDES-HYPHOTEKENANSTALT über 1000 REICHSMARK! Linz am 22. April 1939!
WIEN 1940

WIEN 1940

ORGINAL HISTORISCHES WERTPAPIER4% KOMUNIALVERSCHREIBUNG der PFANDBRIEFSTELLE OSTMÄRKISCHER LANDES-HYPHOTEKENANSTALTEN über 1000 REICHSMARK Wien am 1.Oktober 1940!
INNSBRUCK 1940

INNSBRUCK 1940

ORGINAL HISTORISCHES WERTPAPIER ,4% KOMMUNIALVERSCHREIBUNG der TIROLERISCHEN LANDES HYPOHEKENANSTALT über 1000 REICHSMARK! INNSBRUCK am 1.Oktober 1940
INNSBRUCK 1942

INNSBRUCK 1942

ORGINAL WERTPAPIER aus dem Bombensicheren Tresorraum im Bunker der REICHSKANZLEI BERLIN! Bregenz 1940!
KLAGENFURT 1939

KLAGENFURT 1939

ORGINAL WERTPAPIER aus dem Bombensicheren Tresorraum im Bunker der REICHSKANZLEI BERLIN! Klagenfurt 22.April 1939
GRAZ 1939

GRAZ 1939

ORGINAL WERTPAPIER aus dem Bombensicheren Tresorraum im Bunker der REICHSKANZLEI BERLIN! Graz am 22.April 1939!
WIEN 1939

WIEN 1939

ORGINAL WERTPAPIER aus dem Bombensicheren Tresorraum im Bunker der REICHSKANZLEI BERLIN! Wien am 22.April 1939!
SALZBURG 1939

SALZBURG 1939

ORGINAL WERTPAPIER aus dem Bombensicheren Tresorraum im Bunker der REICHSKANZLEI BERLIN!am 22.April 1939!
LINZ 1939

LINZ 1939

ORGINAL WERTPAPIER aus dem Bombensicheren Tresorraum im Bunker der REICHSKANZLEI BERLIN! Linz am 22.April 1939
WIEN 1940

WIEN 1940

ORGINAL WERTPAPIER aus dem Bombensicheren Tresorraum im Bunker der REICHSKANZLEI BERLIN!Wien am 2.Sept. 1940!
LINZ 1943

LINZ 1943

ORGINAL WERTPAPIER aus dem Bombensicheren Tresorraum im Bunker der REICHSKANZLEI BERLIN! Linz im Februar 1943!
WIEN 1940

WIEN 1940

ORGINAL WERTPAPIER aus dem Bombensicheren Tresorraum im Bunker der REICHSKANZLEI BERLIN! Wien am 1.Oktober 1940!
LINZ 1896

LINZ 1896

ausgestellt am 14.bez.1896 über 6000 gulden,
rückseite mit 4 gulden stempelmarke
WELS 1901

WELS 1901

ORGINAL Geschäftsanteil der BRAUEREI -GENOSSENSCHAFT für WELS und UMGEBUNG in LICHTENEGG über 500 KRONEN! Ausgestellt an HANS SEIDL Brauerei Driektor Lichtenegg am1.Dez. 1901!
STANS 1990

STANS 1990

DARBO Beteiligungs-Ag! Sammleaktie über 1000 Schilling! Stans im Juni 1990!
SÜSSE - AKTIE der DARBO über 1000 Schilling der DARBO Beteiligungs AG, Stans im Juni 1990. Man schrieb das Jahr 1879, als Rudolf Darbo in Görz mit seinem "Obst-Dampfwerk" den Grundstein zu jenem Unternehmen legte, das heute zu den erfolgreichsten in Österreich zählt. Ein halbes Jahrhundert später verlegte sein Sohn Adolf Darbo den Standort in das tirolerische Stans und konzentrierte sich von nun an auf die Herstellung von hochwertigen Sirupen und auf die Abfüllung von Honig. 1970 ging der Familienbetrieb mit Klaus Darbo in die dritte Generation. Der Markenname "DARBO NATURREIN" wurde geboren. Der Begriff "Naturrein" wurde zum Qualitätsmaßstab bei Konfitüren. Nach wenigen Jahren war Darbo die beliebteste Konfitüre Österreichs. Heute ist Darbo ein führendes Lebensmittelunternehmen Österreichs. Firmenemblem unten mittig . Papier , Gewinnanteilscheine anhängend. Dekorativer Druck von Pillerdruck in Wien. FS Unterschrift von Klaus Darbo.
TIOLER WASSERKRAFT 1939

TIOLER WASSERKRAFT 1939



Regionale Energie AKTIE ### !!! Orginalaktie über 100 Reichsmark der Tiroler Wasserkraftwerke, Innsbruck vom August 1939. Die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG ist eine Stromerzeugungs- und Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Innsbruck und das größte Energieversorgungsunternehmen in Tirol. Die TIWAG ist Mitglied im österreichischen Stromverbund und zu 100 Prozent im Besitz der Tiroler Landesregierung. Im Jahr 2005 erzielte der Konzern erstmals einen Umsatz von 1 Milliarde €. Die TIWAG produziert ihren Strom überwiegend durch Wasserkraft. Neben Laufkraftwerken verfügt die TIWAG über ein Pumpspeicherkraftwerk, das zur Abdeckung des Strombedarfs in Stoßzeiten verwendet wird. Der Spitzenstrom wird ca. im Verhältnis 1:2 mit Stromgesellschaften in Bayern ausgetauscht. Die TIWAG wurde 1924 gegründet. Das erste Kraftwerk war das Speicherkraftwerk Achensee mit einer Leistung von 79 MW. Im Jahr 1934 kam es zur Fusion mit der Zillertaler Kraftwerk AG.[3] Von 1938 bis 1945 ging die Tiwag als Teil der deutschen Alpenelektrokraft AG auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Laufkraftwerk Kirchbichl und später der Speicher Gerlos errichtet, welches nach 1947 an die Tauernkraftwerke AG abgetreten werden musste. Im Laufe der Jahre wurden die Anlagen in Imst, im Kaunertal und dann in Sellrain-Silz erstellt. Später kamen an der Drau das Kraftwerk Strassen-Amlach und am Inn das Laufkraftwerk Langkampfen hinzu. Heute sind die Kerngeschäftsbereiche Stromerzeugung, Strombeschaffung und -handel, Stromtransport (Netze) und Vertrieb. Verbundene Unternehmen und wesentliche Beteiligungen!
EDT bei LAMBACH 1922

EDT bei LAMBACH 1922

25 Aktien der OÖ. Glasballon und Flaschenfabrik AG zu je 200 Kronen, Edt am 14.Juni 1922
GRIESKIRCHEN 1942

GRIESKIRCHEN 1942

ORGINAL Aktie der Brauerei Grieskirchen über 100 Reichsmark im März 1942
Die Brauerei Grieskirchen wurde im Jahr 1708 erstmals urkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert war Grieskirchen 1810–1816 königlich bayerische Grenzstadt und das Unternehmen somit die "östlichste bayrische Weißbier-Brauerei". Graf Friedrich Revertera kaufte 1868 die zwei Brauereien am jetzigen Firmengelände und schuf den ersten Grieskirchner Industriebetrieb. 122 Gastwirte erwarben 1908 sämtliche Objekte und bildeten eine Genossenschaft. 1941 wurde die Brauerei Grieskirchen Aktiengesellschaft gegründet, die ab 1998 zu 90,5 Prozent im Eigentum von Gustav Harmer stand, der Rest der Aktien wurde traditionell von einigen Familien aus Grieskirchen und Umgebung gehalten. Im August 2007 wurde die AG in die Brauerei Grieskirchen GmbH umgewandelt, die Aktieninhaber wurden zu Gesellschaftern. Im März 2008 brachte Gustav Harmer seinen Gesellschaftsanteil in die familieneigene Harmer Holding GmbH, diese mit Sitz in der Ottakringer Straße 120

Im August 2013 übernahm Marcus Mautner Markhof von der Harmer Holding über seine im selben Jahr gegründete MM Beteiligungs- und Beratungs GmbH (MMBB) mit Sitz in Klosterneuburg die Gesellschaftsanteile an der Brauerei Grieskirchen GmbH. und wurde auch deren Geschäftsführer.[3] Die restlichen 9,5 Prozent verblieben im Eigentum der 27 lokalen Gesellschafter, unter ihnen Georg Franz Spiegelfeld-Schneeburg, Rudolf Reisl und Herwig Gangl mit jeweils mehr als 10.000 Euro vom Stammkapital; die meisten Gesellschafter hielten unter 1.000 Euro. Nachdem im Februar 2014 der ehemalige McDonald’s-Manager Andreas Hacker mit 4,78 %[6] an den Anteile in die MM Beteiligungs- und Beratungs GmbH eingestiegen war, übernahm diese mit Gesellschaftsvertrag vom 22. September 2014 die Anteile der Minderheitsgesellschafter der Brauerei Grieskirchen. Im Dezember 2016 stieg auch Gustav Harmer mit 4,35 % in der Muttergesellschaft MMBB ein.

Mitte September 2020 teilte das Unternehmen, das 2019 mit 50 Beschäftigten rund 8,5 Mio. Euro umsetzte, mit, aufgrund kräftigen Umsatzrückgangs, die die Coronakrise in der Gastronomie auslöste, Insolvenz zu beantragen. Daneben wurden Altlasten genannt; laut Firmenbuch wurde 2018 ein Bilanzverlust von 877.000 Euro erzielt, das Eigenkapital war negativ. Nachdem die Brauerei Grieskirchen GmbH alle Zahlungen eingestellt und beim Landesgericht Korneuburg den Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung gestellt hat, stellte Marcus Mautner Markhof für seine MMBB als mit betroffene Muttergesellschaft Ende September 2020 ebenfalls Insolvenzantrag. Geplant ist die Brauerei in vermindertem Umfang und mit dem bisherigen Erzeugungsstandort in der Niederlassung in Kufstein weiterzuführen. Die Abfüllung und die Verteilungslogistik sollen ausgelagert werden.

RIED im INNKREIS 1894

RIED im INNKREIS 1894

ORGINAL Aktie der Acttiengesellschaft BÜRGERLICHES BRAUHAUS RIED IM INNKREIS am 2.11.1894! SEHR SELTEN!!
Auflage war nur 600 St. Jede Akite wurde beschnitten ,daß sie in eine Rechtsanwaltschreibmaschine um 1922 Passt!
Rückseite wurde verwendet!

Am heutigen Standort der Brauerei Ried wurde vermutlich bereits 1432 Bier gebraut, da in diesem Jahr ein „Wernhart Prew“ urkundlich belegt ist. Die Brauerei selbst leitet ihre Entstehung hingegen auf das Jahr 1536 zurück, als im damals Schwarzmann genannten Rieder Ortsteil der „Georg Prewens Braüstadl“ in der Burgfriedensgrenzbeschreibung erwähnt wurde. Die Brauerei wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer und war Ende des 19. Jahrhunderts im Besitz der Familie Claudi. Im Mai 1891 veräußerte der Sohn von August Claudi die Brauerei an die Bürgerliche Brauerei-Aktiengesellschaft in Ried, die in der Folge in den Betrieb investierte. Bereits 1908 verkaufte die Aktiengesellschaft die Brauerei jedoch an die am 30. Juli 1908 von 152 Wirten gegründete Genossenschaft. Am 30. November 1908 wechselte die Brauerei zum Preis von 544.000 Kronen den Besitzer. In der Folge sind für die Genossenschaft ein Ausstoß von 29.167 hl (1926/27) und 21.818 hl (1937/38) belegt.

Die Wirte füllten bereits ab 1910 Flaschenbier ab und investierten 1911 in eine Pichereianlage für Groß- und Kleingebinde. 1917 wurde von Therese Wagner die Sodawasser- und Limonadenkonzession erworben.

Nach Kapitalschwierigkeiten 1926/27 wurde 1933/34 das Sudhaus zum Teil um- und aufgebaut und 1936 ein neues Kühlschiff errichtet. 1937 kaufte die Brauerei eine zweite Kühlmaschine an, 1938 wurde die Limonadenfabrikation modernisiert. Nach deb Krisenjahren des Zweiten Weltkrieges konnte erst 1949 wieder ein zwölfgrädiges Vollbier ausgeschenkt werden. Die Brauerei investierte in den 1950er Jahren in eine eine vollautomatische Flaschenabfüllerei, einen neuen Dampfkessel, die Umgestaltung des Lagerkellers, den Umbau des Garagentraktes und die Anschaffung einer Gerstenputzerei. 1955 wurde zudem ein neuer Hopfenkeller gebaut und zwischen 1956 und 1958 die Sanierung der Gebäude vorgenommen. In den 1970er Jahren folgten weitere Investitionen in die Lagerkeller, des Weiteren wurde eine neue Malzschrotanlage angekauft. 1985/86 erfolgte der Umbau und die Erneuerung des Sudhauses, 1988 die Eröffnung eines neuen Labors. 1990 entsteht mit einem Zubau eine Voll- und Leerguthalle mit Expedit, 1992/93 erfolgt die Modernisierung der Flaschenabfüllung, der Flaschenwaschmaschine und der Abwasseranlage.

Zuletzt investierte die 2003 mehrfach durch die Wiedereinführung der Bügelverschlussflasche. 2005 erfolgte der Umstieg auf das Schonkochverfahren, 2006 der Ankauf einer neuen Kistenwaschanlage. Im Zuge der 100-Jahrfeier der Brauereigenossenschaft erfolgten umfassende Baumaßnahmen, durch die unter anderem ein moderner Bürotrakt mit Verkaufsshop entstanden, die bestehende Lagerhalle erweitert und eine Logistikhalle mit Werkstättentrakt entstanden. 2012 investierte die Brauerei rund 500.000 Euro in die Eröffnung der Brau-Galerie, in der unter anderem Seminare abgehalten werden. Zudem werden auf der inkludierten Schau-Brauerei Sondersude von drei Hektolitern produziert.[1]
WIEN BÖHLER 1939

WIEN BÖHLER 1939

Orginal Aktie der Fa. Böhler&CO. über 100 Reichsmark, Wien im Okt. 1939
Gründung 1924. Aus einer 1870 in Frankfurt gegründeten oHG hervorgegangen. 1899 in die Gebr. Böhler & Co. AG, Berlin umgewandelt. 1924 wurden die österreichischen Betriebe der Gesellschaft in die neugegründete Gebr. Böhler & Co. AG, Wien eingebracht. Erzeugung und Verarbeitung von Stahl, besonders Edelstahl, Eisen und anderen Werkstoffen, der Bergbaubetrieb sowie Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Gesellschaft stand der Vereinigte Stahlwerke in Düsseldorf nahe. 1946 Verstaatlichung. 1975 Zusammenschluss der Gebr. Böhler AG, der Schoeller-Bleckmann Stahlwerke AG und der Steirischen Gussstahlwerke AG Judenburg zur VEW als 100%ige Tochter der VOEST-Alpine AG. 1991 Verschmelzung mit der schwedischen Uddeholm-Gruppe zur Böhler-Uddeholm AG.
WIEN BÖHLER 1939

WIEN BÖHLER 1939

Orginal Aktie der Gebr. Böhler&CO über 100 Reichsmark 1939
Gründung 1924. Aus einer 1870 in Frankfurt gegründeten oHG hervorgegangen. 1899 in die Gebr. Böhler & Co. AG, Berlin umgewandelt. 1924 wurden die österreichischen Betriebe der Gesellschaft in die neugegründete Gebr. Böhler & Co. AG, Wien eingebracht. Erzeugung und Verarbeitung von Stahl, besonders Edelstahl, Eisen und anderen Werkstoffen, der Bergbaubetrieb sowie Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Gesellschaft stand der Vereinigte Stahlwerke in Düsseldorf nahe. 1946 Verstaatlichung. 1975 Zusammenschluss der Gebr. Böhler AG, der Schoeller-Bleckmann Stahlwerke AG und der Steirischen Gussstahlwerke AG Judenburg zur VEW als 100%ige Tochter der VOEST-Alpine AG. 1991 Verschmelzung mit der schwedischen Uddeholm-Gruppe zur Böhler-Uddeholm AG.
GRAZ KÖFLACHER 1939

GRAZ KÖFLACHER 1939

Orginal Aktie über 100 Reichsmark Graz imm Dez. 1939
Gegründet im Jahre 1855. Planung, Errichtung, Erwerbung, Bau und Betrieb, Pachtung und Verpachtung von Verkehrsunternehmungen jeder Art (insbesondere Eisenbahnen und Kraftfahrbetrieben) und die Beteiligung an solchen; Planung, Errichtung, Erwerbung, Bau und Betrieb, Pachtung und Verpachtung von Bergbauunternehmungen jeder Art und die Beteiligung an solchen.
Die Gesellschaft war eine Gründung der früheren Voitsberg-Köflach-Lankowitzer Gewerkschaft. Im Laufe der Jahre wurden der Gesellschaft angegliedert: 1871 die Werke Steyeregg, 1879 die Werke der Ersten Voitsberger Kohlenwerks-Gesellschaft und der Allgemeinen Bau- und Kohlenactiengesellschaft, 1861 das Dittlersche Kohlenwerk, 1883 die Werke Schaflos-Rosenthal, 1884 der Scholzsche Bergbau in Oberdorf und der Hödlsche Grubenbau in Schaflos, 1885 das Werk Pichling und das Werk Brunn-Schönegg, 1886 Werk Kamach, 1887 Kalkwerke in Köflach und Grädenberg, 1891 das Werk Vordersdorf, 1893 die Kohlenwerke von Pendl's Erben, 1897 Werk Zangthal, 1927 Werk Kalkgrub und das Werk Oberdorf (beide infolge von Fusionierungen), 1933 der bisher gepachtete Bergbau Piber III. 1926 erfolgte eine Sanierung der Gesellschaft, 1928 die Emission einer Prioritäts-Obligations-Anleihe. Bahngebiet (1943): Linie Graz - Köflach; Linie Lieboch - Wies: Eröffnet am 9.4.1873; weiter 24 kleine Industriebahnen. Der Kohlenabbau erfolgte zunächst vorwiegend unter Tag. Erst ab der Mitte des 20. Jahrhunderts verlagerte er sich mehr und mehr zum Tagebau. 1988 wurde die letzte Grube geschlossen. 1998, als das baldige Ende absehbar war, wurde der Betrieb der Eisenbahnstrecke ausgegliedert, welche sich mehr dem Personentransport zuwendete. Der Bergbaubetrieb blieb unter dem Namen "GKB-Bergbau GmbH" (im Besitz der Österreichische Industrieholding AG ÖIAG) weiter bestehen. 2004 wurde die Belieferung von Industriekunden mit Braunkohle eingestellt. Die letzten Restbestände, die noch abgebaut werden, werden bis voraussichtlich 2006 zur Erzeugung von elektrischem Strom in den kalorischen Kraftwerken in Voitsberg eingesetzt. Neben der Stilllegung der verschiedenen Abbaustätten wurde auch ein Revitalisierungsprozess eingeleitet. Dadurch sind Projekte wie etwa der Biotoplehrpfad "Igelpfad", der Bade- und Freizeitteich "Piberstein" und die Golfanlage Maria Lankowitz entstanden.
TRAISEN 1939

TRAISEN 1939

Orginal Aktie der Stahl-und Temperguss vormals Fischer-Traisen, im Sept. 1939
H.GÖRING WEKRE/VÖEST 1939

H.GÖRING WEKRE/VÖEST 1939

Orginal Aktie über 100 Reichsmark, Ausgestellt in Linz im November 1939.. Lochentwertet...Montanwirtschaft. Gegründet im Mai 1938, entstanden aus der Vereinigung der VOEST, Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke AG, Linz, Tochtergesellschaft der Reichswerke in Berlin ("Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten 'Hermann Göring' Linz") mit der Alpine Montan AG. Im Juli 1938 begann der Bau der Hütte Linz, am 1.10.1941 wurde der 1. Hochofen angeblasen, bis 1944 wurden drei weitere Hochöfen fertiggestellt. Auf dem Werksgelände wurde auch der Rüstungsbetrieb "Eisenwerke Oberdonau AG" erbaut. Ab Juli 1944 wurden die Anlagen durch Bombardierung zerstört, 1945 als deutsches Eigentum von der amerikanischen Besatzungsmacht beschlagnahmt. 1946 wurde der seit Juli 1945 "Vereinigte österreichische Eisen- und Stahlwerke AG" (VÖEST) genannte Betrieb von der Alpine Montan AG getrennt, verstaatlicht und von der amerikanischen Besatzungsmacht den österreichischen Behörden übergeben (verstaatlichte Industrie). Ab 1947 nahm die VÖEST als Blechhersteller einen großen Aufschwung und wurde zum exportorientierten Paradeunternehmen der verstaatlichten Industrie. 1973 wurde die nunmehrige VOEST mit der Oesterreichisch-Alpine Montangesellschaft zur VOEST-Alpine AG zusammengeschlossen, die der Österreichischen Industrieverwaltungs-AG (ÖIAG, Österreichische Industrieholding AG) unterstellt war. Die in den folgenden Jahren beginnende Stahlkrise mit schrumpfenden Märkten führte ab 1975 zu Personalabbau und führte 1985 zu schweren Verlusten (VOEST-Alpine AG 11,1 Milliarden Schilling, Intertrading 2,4 Milliarden Schilling) und zur Umstrukturierung des Betriebs. Die Beschäftigtenzahl ging bei der VOEST-Alpine AG 1980-85 von 41.900 auf 38.100 zurück, der Gesamtkonzern wurde von 79.400 auf 69.700 Mitarbeiter verkleinert; gleichzeitig stieg der Umsatz bei der VOEST-Alpine AG (ohne Intertrading) von 32,9 Milliarden Schilling auf 46,9 Milliarden Schilling, der Gesamtkonzern erhöhte seinen Umsatz in diesem Zeitraum von 58 Milliarden Schilling auf 97 Milliarden Schilling (konsolidierter Weltumsatz). 1988/89 wurde die VOEST-Alpine AG in 6 Branchenholdings aufgeteilt: VOEST Alpine Stahl AG; Stahl Linz Ges. mbH; Maschinen- und Anlagenbauholding AG; Industrieanlagenbau Ges. mbH; Bergbau Holding AG; Machinery, Construction & Engineering Ges. mbH. Umsatz der Gruppe 2004/2005 war 5,8 Mrd Euro.
WIEN 1942

WIEN 1942

ORGINALActie über 400 Reichsmark, Wien November 1942
Versicherungen in folgenden Geschäftszweigen: A) auf direktem Wege: a) Unfall-Versicherungen; b) Haftpflicht-Versicherungen; c) Diebstahl- und Einbruchdiebstahl-Versicherungen, d) Sturmschaden-Versicherungen; e) Garantie-, Kautions-, Veruntreuungs- und Kredit-Versicherungen. B) auf indirektem Wege (Rückversicherung): in allen Versicherungszweigen einschließlich Lebens- und Renten-Versicherung. 1890 von der Riunione Adriatica di Sicurta gegründet, Tätigkeiten in Österreich, Ungarn und Italien. 1898 gründete die Gesellschaft zusammen mit der Riunione Adriatica di Sicurta die "Assicuratrice Italiana" in Mailand, die die Organisation in Italien und das italienische Geschäft in übernahm. 1907 Ausdehnung auf Preußen. 1911 gründete die Gesellschaft zusammen mit der Riunione Adriatica di Sicurta und der Assicuratrice Italiana die Unfall- und Haftpflichtversicherungs-Gesellschaft "La Protectrice" in Paris, die das französische Geschäft in Rückversicherung übernahm. 1920 wurde das dänische Geschäft der unter Mitwirkung der Gesellschaft errichteten Versicherungsgesellschaft "Nordeuropa" in Kopenhagen übertragen. 1930 erwarb die Gesellschaft 80 % der Aktien der "Vorsorge" Versicherungs-AG in Köln, die 1932 mit der Münchener Lebensversicherungsbank fusionierte. 1930 wurde die Internationale Rück- und Mitversicherungs-AG, Wien, mit der Gesellschaft fusioniert. 1936: Beteiligung an der Gründung der österreichischen Versicherungs-AG (später: Deutscher Ring österreichische Lebensversicherung AG der Deutschen Arbeitsfront). 1937 erwarb die Gesellschaft von der Münchener Rück fast sämtliche Aktien der Ersten Einbruch- und Feuer-Versicherungs-Gesellschaft, Wien. 1939 Namensänderung in "Internationale Unfall- und Schadensversicherungs-Gesellschaft AG". 1942 Aufnahme der Allgemeinen Feuerassekuranz AG, Berlin. Großaktionäre (1943): Adriatische Versicherungs-Gesellschaft (Riunione Adriatica di Sicurta) in Triest; Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, München.
GRAZ 1939

GRAZ 1939

ORGINAL Actie über 20 Reichsmark, Graz Novenber 1939
Gegründet im Dezember 1906. Handel mit Eisen, Eisenwaren, Metallen und Metallwaren jeder Art und verwandten Materialien sowie mit Erzeugnissen aus solchen, insbesondere mit Haus- und Küchengeräten, Werkzeugen, Kraftfahrzeugartikeln, Baumaterialien und dergleichen, mit Waffen und Munition. Beteiligungen (Stand 1943): 1. S. Ehrentletzberger Eisengroßhandels AG, Linz (Donau). 2. Johann Einlcher Eisenhandels-AG, Klagenfurt. 3. Klein & Lang, Eisenhandlung Ges. mbH, Villach. 4. Alpenländische Eisengroßhandels-Gesellschaft mbH, Graz. Großaktionär (1943): Reichswerke AG Alpine Montanbetriebe "Hermann Göring", Linz (über 50 %). Seit 1955 Voestalpine Stahlhandel AG, Greinitz, heute Voestalpine Stahlhandel GmbH, Linz mit Zweigstelle in Graz.
AUSTRIA EMAIL 1940

AUSTRIA EMAIL 1940

Actie über 1000 Reichsmark,Wien im Juli 1940

Austria Email produziert und vertreibt Warmwasserspeicher, insbesondere für Haus- und Wohnung und ist heute einer der führenden europäischen Hersteller. Urprünglich 1855 in Paris als die "k.k. privilegierte österreichische Staats-Eisenbahn-Gesellschaft" gegründet übernahm man 1925 die Warchalowski, Eissler & Co. AG samt deren Emaillierwerk in Wien-Ottakring und verkauft 1929 die Wiener Lokomotivfertigung.
1937 Übernahme der Emaillierwerke und Metallwarenfabriken Austria, des ehemals größten Emaillierwerks der österreichisch-ungarischen Monarchie, mit ihrem um 1874 gegründeten Werk in Knittelfeld. 1940 Umbenennung in Austria Vereinigte Emaillierwerke, Lampen- und Metallwarenfabriken AG. Der heutige Firmenname stammt aus der Zeit, als die Wasserkessel noch fast ausschließlich aus Emaille (beschichtetes Metall, wie z.B. auch Badewannen) bestanden und wird seit 1972 geführt. Aber auch heute noch wird diese Technik verwendet. 1979 Einstellung der unrentablen Produktionssparten Emailgeschirr und Sanitärartikel. 1980 Fusion mit der Elin Tochter EHT und Umfirmierung in Austria Email-EHT. 2006 steigt die Invest AG (UIAG), Österreichs führende Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft, bei der Austria Email AG e


AIGEN 1923

AIGEN 1923

CÄCILIA,ÖSTERR. ORGELBAU AG. ORGINAL über 100 Aktien zu je 400 Kronen ,mit Kupons 1 A Zustand, Aigen bei Salzburg am 6. Jänner 1923 Erh.I
AUSTRIA EMAIL 1940

AUSTRIA EMAIL 1940

Actie über 100 Reichsmark,Wien im <<<<<<<<<<< Austria Email produziert und vertreibt Warmwasserspeicher, insbesondere für Haus- und Wohnung und ist heute einer der führenden europäischen Hersteller. Urprünglich 1855 in Paris als die "k.k. privilegierte österreichische Staats-Eisenbahn-Gesellschaft" gegründet übernahm man 1925 die Warchalowski, Eissler & Co. AG samt deren Emaillierwerk in Wien-Ottakring und verkauft 1929 die Wiener Lokomotivfertigung.
1937 Übernahme der Emaillierwerke und Metallwarenfabriken Austria, des ehemals größten Emaillierwerks der österreichisch-ungarischen Monarchie, mit ihrem um 1874 gegründeten Werk in Knittelfeld. 1940 Umbenennung in Austria Vereinigte Emaillierwerke, Lampen- und Metallwarenfabriken AG. Der heutige Firmenname stammt aus der Zeit, als die Wasserkessel noch fast ausschließlich aus Emaille (beschichtetes Metall, wie z.B. auch Badewannen) bestanden und wird seit 1972 geführt. Aber auch heute noch wird diese Technik verwendet. 1979 Einstellung der unrentablen Produktionssparten Emailgeschirr und Sanitärartikel. 1980 Fusion mit der Elin Tochter EHT und Umfirmierung in Austria Email-EHT. 2006 steigt die Invest AG (UIAG), Österreichs führende Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft, bei der Austria Email AG
BAD VÖSLAU

BAD VÖSLAU

Actie über 1000 RM, Bad Vöslau im Feber 1941!
Gegründet am 1846 als Nachfolgeunternehmen der 1833 von Johann Freiherr von Geymüller gegründeten Kammgarnfabrik. Herstellung von Kammgarnen; die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb jeglicher Art von Anlagen zur Erzeugung, Färbung, Bleichung, Appretur oder Bedruckung von Kammgarnen, Streichgarnen, Zwirnen und Geweben jeder Art, ferner der An- und Verkauf von Roh- und Hilfsstoffen, Halb- und Fertigfabrikaten jeder Art, die für die genannten Betriebe erforderlich oder dienlich sind, sowie überhaupt der Handel sowohl mit eigenen als auch fremden Erzeugnissen der bezeichneten Industriezweige.
Der Sitz der Gesellschaft wurde im November 1939 von Wien nach Bad Vöslau verlegt. Beteiligung (1943): "Wotirag" Wolle und Tierhaare AG, Berlin. Filialunternehmen (1943): Sopron (Ungarn). Großaktionäre (1943): Die Häuser Schoeller & Co. und E. v. Nicolai & Co., Wien. 1950 hatte die Fabrik 4.100 Angestellte. 1975 wurde die Vöslauer Kammgarn AG geschlossen.
BAD VÖSLAU 1942

BAD VÖSLAU 1942

actie über 100 RM, bad vöslau, im dezember 1942
Gegründet am 1846 als Nachfolgeunternehmen der 1833 von Johann Freiherr von Geymüller gegründeten Kammgarnfabrik. Herstellung von Kammgarnen; die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb jeglicher Art von Anlagen zur Erzeugung, Färbung, Bleichung, Appretur oder Bedruckung von Kammgarnen, Streichgarnen, Zwirnen und Geweben jeder Art, ferner der An- und Verkauf von Roh- und Hilfsstoffen, Halb- und Fertigfabrikaten jeder Art, die für die genannten Betriebe erforderlich oder dienlich sind, sowie überhaupt der Handel sowohl mit eigenen als auch fremden Erzeugnissen der bezeichneten Industriezweige.
Der Sitz der Gesellschaft wurde im November 1939 von Wien nach Bad Vöslau verlegt. Beteiligung (1943): "Wotirag" Wolle und Tierhaare AG, Berlin. Filialunternehmen (1943): Sopron (Ungarn). Großaktionäre (1943): Die Häuser Schoeller & Co. und E. v. Nicolai & Co., Wien. 1950 hatte die Fabrik 4.100 Angestellte. 1975 wurde die Vöslauer Kammgarn AG geschlossen.
BÖHLER 1944

BÖHLER 1944

1000 RM, 4% Teilschuldverschreibung, Wien im März 1944,
erh. I
Gründung 1924. Aus einer 1870 in Frankfurt gegründeten oHG hervorgegangen. 1899 in die Gebr. Böhler & Co. AG, Berlin umgewandelt. 1924 wurden die österreichischen Betriebe der Gesellschaft in die neugegründete Gebr. Böhler & Co. AG, Wien eingebracht. Erzeugung und Verarbeitung von Stahl, besonders Edelstahl, Eisen und anderen Werkstoffen, der Bergbaubetrieb sowie Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Gesellschaft stand der Vereinigte Stahlwerke in Düsseldorf nahe. 1946 Verstaatlichung. 1975 Zusammenschluss der Gebr. Böhler AG, der Schoeller-Bleckmann Stahlwerke AG und der Steirischen Gussstahlwerke AG Judenburg zur VEW als 100%ige Tochter der VOEST-Alpine AG. 1991 Verschmelzung mit der schwedischen Uddeholm-Gruppe zur Böhler-Uddeholm AG.
BÖHLER 1944

BÖHLER 1944

ORGINAL 4,% Teilschuldverschreibung über 3000 RM.
Wien im märz 1944,Erhaltung I
Gründung 1924. Aus einer 1870 in Frankfurt gegründeten oHG hervorgegangen. 1899 in die Gebr. Böhler & Co. AG, Berlin umgewandelt. 1924 wurden die österreichischen Betriebe der Gesellschaft in die neugegründete Gebr. Böhler & Co. AG, Wien eingebracht. Erzeugung und Verarbeitung von Stahl, besonders Edelstahl, Eisen und anderen Werkstoffen, der Bergbaubetrieb sowie Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Gesellschaft stand der Vereinigte Stahlwerke in Düsseldorf nahe. 1946 Verstaatlichung. 1975 Zusammenschluss der Gebr. Böhler AG, der Schoeller-Bleckmann Stahlwerke AG und der Steirischen Gussstahlwerke AG Judenburg zur VEW als 100%ige Tochter der VOEST-Alpine AG. 1991 Verschmelzung mit der schwedischen Uddeholm-Gruppe zur Böhler-Uddeholm AG.
KUFSTEIN  1941

KUFSTEIN 1941

Über 20 RM, Aktie der Alpine Chemische AGin Kufstein Aktie der Alpine chemische AG, Kufstein (Österreich) Aktie über 20 RM vom Oktober 1941. Errichtung, Erwerb, Vertrieb von Unternehmungen der chemischen Industrie sowie sonstiger gewerblicher Unternehmungen, ferner der Ein- und Verkauf aller bei solchen Unternehmungen gewonnenen Erzeugnisse. Gegründet am 24.3.1919; laut H.-V. vom 14.8.1939 wurde die Satzung dem deutschen Aktiengesetz angepaßt und neu gefaßt. Das Unternehmen war an die Schering AG, Berlin, verpachtet, welche auch mit 98 % fast alle Aktien hielt. 1958 Übernahme durch die Biochemie GmbH in Kundl, diese wurde 1963 von Sandoz (ab 1996 Novartis) übernommen. Sammlerfreundlicher Sonderpreis! Papier, mit der üblichen Lochentwertung in !
WIEN PORR 1942

WIEN PORR 1942

100 RM, Atie der Baugesellschaft-A.Porr
in Wien, Wien am 16.Juni 1942,
sehr gut erhalten
Gründung bereits im Jahr 1869. Ausführung von Hoch- und Tiefbauten, Handel mit Immobilien; Errichtung und Betrieb von Ziegeleien, Kalköfen und Handel mit Ziegeln. 1913 kauft man die Mehrheit an der Union-Baumaterialien-Gesellschaft. 1921 gemeinsam mit dieser Gründung von sechs Aktiengesellschaften für Geschäfts-und Wohnhäuser ("Centrum", "City", "Fundus", "Kärntnertor", "Vindobona" und "Wieden"), welche im Jahre 1939 teils in die A. Porr, teils in die Union-Baumaterialien-Gesellschaft aufgingen. Großaktionär (Stand 1943): Herzogliches Haus Braunschweig-Lüneburg (51 %). Porr errichtete unter anderem zahlreiche Bauten an der Wiener Ringstraße und zählt heute mit fast 11000 Mitarbeitern (Stand 2012) und fast 3 Milliarden EUR Umsatz (2012) zu den größten Bauunternehmen Österreichs. Im Jahr 2013 wird der alte Name abgekürzt und man nennt sich ab jetzt nur noch Porr AG.
MILCHINDUSTRIE WIEN 1940

MILCHINDUSTRIE WIEN 1940

Wertpapier : Aktie über 200 Reichsmark , Ausgestellt in Wien im Juni 1940 , Lochentwertet....Fabriksmäßiger Molkereibetrieb. Spezialprodukte: Trockenmilch, Kondensmilch, Eiskreme, Eislutscher, Milchgelee, Schmelzkäse, Suppenwürze. Gegründet am 21.12.1928 durch Umwandlung der Zweigniederlassung Wien der Milch-Industrie AG Prag in eine selbständige Gesellschaft. Die Gesellschaft besaß Einrichtungen für eine Verarbeitungskapazität von täglich 200.000 Litern. Die tägliche Verarbeitung betrug 1943 ca. 150.000 Liter Milch. Betriebsanlagen (1943): Es wurden 140 eigene Verkaufsstellen und 500 Milchsondergeschäfte in Wien unterhalten. 1960 übernimmt Unilever das Eisgeschäft der MIAG. 1977 wurde die MIAG mit der "Blau-gelb" Warenvertriebsgesellschaft NÖM sowie mit WIMO und der Wiedner Molkerei Johann Trösch fusionier
WIEN CONTINENTALE BANK 1961

WIEN CONTINENTALE BANK 1961

ORGINAL Aktie der CONTINENTALE Bank über 1000 Schilling! Wien im Okt. 1961!
Bekanntes Wiener Bankhaus, das in den 1970-er Jahren in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Der Konkurs mußte dann 1975 eröffnet werden, die Passiva lagen bei 131 Millionen Schilling. Die Abwicklung dauerte über 10 Jahre.
WIEN SPED. PERL 1940

WIEN SPED. PERL 1940

ORGINAL Aktie der INTERNATIONALEN SPEDITIONS-AKTIENGESELLSCHAFT R.PERL über 100 Reichsmark April 1940!
Gegründet 1922! Auflage: Nur 100 Stück!
AUSTRIA EMAIL 1985

AUSTRIA EMAIL 1985

Orginal Aktie über 1000 Schilling der AUSTRIA EMAIL EHT AG, Wien im Dezember 1985. 1855 Gründung der STEG in Paris, als "Privilegierte österreichisch-ungarische Staats-Eisenbahngesellschaft" Bau der Eisenbahnlinien in die Nachbarstaaten der österreichisch-ungarischen Monarchie. 1918 Nach dem Zerfall der Monarchie Verbleib des österreichischen Industriebesitzes, einer Maschinenfabrik in Wien, in der Lokomotiven erzeugt wurden. 1928 Erwerb der Fa. Warchalowski, Eissler & Co AG und deren Emaillierwerk in Wien-Ottakring 1929 Abtretung der Wiener Lokomotivenfertigung 1933 Staatliche Auszeichnung 1937 Erwerb der Aktienmajorität der Emaillierwerke und Metallwarenfabrik Austria, des ehemals größten Emaillierwerkes der österreichisch-ungarischen Monarchie 1939 Erwerb der Aktienmajorität der Fa. R.Ditmar-Gebr. Brunner AG, Wien und Umbenennung in: AUSTRIA Vereinigte Emaillierwerke, Lampen- und Metallwarenfabrik AG 1945 Totale Zerstörung des Werkes Knittelfeld durch Bombenangriffe 1959 Erwerb der Phobus Werke AG und der Friedrich Siemens Werke AG 1963 Verleihung der staatlichen Auszeichnung 1967 Erwerb der Triumph Werke in Wels 1968 Strukturbereinigung und Konzentration des Produktionsprogrammes auf Emailgeschirr, Warmwasserbereitung und Kommunalerzeugnisse (Straßenleuchten, Signalanlagen, Müllgefäße und Emailschilder) 1972 Umbenennung in Austria Email 1979 Einstellung der unrentablen Produktionssparten Emailgeschirr und Sanitärartikel 1980 Fusion mit der Elin Tochter EHT. Nach Übernahme der Mehrheitsanteile durch die Elin Union wurde die Produktgruppe Warmwassertechnik zum Hauptumsatzträger der Austria Email-EHT-Gruppe 1981 Umbenennung in Austria Email EHT AG 1982 Erhalt des Patents auf des VACUMAIL-Verfahren 1990 Erwerb von 57% bzw. 26% der Aktien durch die Unternehmensgruppe AURICON bzw. Wiener Holding 1991 Erwerb des Brandenburger Unternehmens Haveltherm Wasser- und Wärmetechnik GmbH und des Wiener Herstellers von Raumklimageräten und Elektrohaushaltsgeräten Dr. Burg GmbH 1992 Aufgliederung der Geschäftsfelder in eigene Gesellschaften unter der Austria Email AG: Austria Email Wärmetechnik GmbH Haveltherm Wasser- und Wärmetechnik GmbH Austria Email Licht- und Umwelttechnik GmbH Dr. Burg GmbH 1995 Im Rahmen einer Konzentration auf die Wärmetechnik-Sparte Verkauf der Dr. Burg Vertriebs-GmbH und Austria Email Licht- und Umwelttechnik GmbH 1996 Umfirmierung der Austria Email Wärmetechnik GmbH in Austria Email AG. Firmenemblem links und rechts am Rand.!
SCHLUMBERGER 1986

SCHLUMBERGER 1986

SCHLUMBERGER AG! 1000 Schilling Stammaktie !
Wien im Sept. 1986
Wein- und Sektkellerei - sehr bekanntes österreichisches Traditionsunternehmen. 1842 von Robert Schlumberger gegründet. Er schaffte es, sein Unternehmen von der Gründung bis zu seinem Tod 1879 zu einem Lieferanten der königlichen Höfe Europas zu machen. Schlumberger zählt zu den Top 50 Marken Österreichs. 2009 verkauft Schlumberger die Vertriebs-Tochter "appelt GmbH & Co KG" an den Mitbewerber Maresi um sich wieder verstärkt auf die Kernkompetenzen im Bereich Schaumwein- und Spirituosenproduktion, sowie den Vertrieb internationaler Getränkemarken zu konzentrieren. Diese typisch kleinformatigen Aktien (16 x 21 cm) der 1980-er Jahre mit der Abbildung aus der Sektkellerei sind besonders dekorativ und ausdrucksvoll gestaltet. Gedruckt wurden die Papiere bei Josef Eberle in Wien.
GÖPFITZ-GROß SIEGHARTS

GÖPFITZ-GROß SIEGHARTS

ORGINAL 4% Prioritätsanleihe der Localbahn GÖPFRITZ-Gr. SIEGHARTS über 2000 Kronen im jahre 1900!

Die Strecke war ursprünglich im Jahre 1890 als Schmalspurbahn Göpfritz an der Wild–Mährisch Budwitz (71 km) geplant und mit Erlass vom 7. August 1890 des k.u.k. Handelsministeriums genehmigt worden, worauf am 10. September 1891 die Trassenrevision erfolgte. Wegen der Einwände von Seiten der Gemeinde Raabs an der Thaya und der Generaldirektion der k.k. Staatsbahnen wurde dieses Schmalspurprojekt nicht umgesetzt.

Am 16. Februar 1894 erhielten Rudolf Graf van der Straten, Richard Baron Suttner, Josef Adensamer (Industrieller) und die Gemeinde Groß-Siegharts mit einer Concessionsurkunde das Recht zum Bau einer normalspurigen Lokalbahn von der Station Göpfritz der Staatsbahnlinie Wien–Eger nach Groß-Siegharts mit eventueller Fortsetzung bis Raabs an der Thaya. Bereits am 18. August 1895, dem Geburtstag Kaiser Franz Josefs erfolgte die feierliche Eröffnung der Strecke bis Groß-Siegharts.

Beim Weiterbau der Strecke wurden Unstimmigkeiten betreffend den Endbahnhof Oberndorf bei Raabs oder Raabs an der Thaya im Herbst des Jahres 1899 mit Baubeginn der Strecke Groß-Siegharts – Raabs an der Thaya beendet. Die Konzession wurde am 21. Juni 1899 erteilt und die Strecke am 14. Oktober 1900 eröffnet.

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhinderte den ursprünglich geplanten Ausbau der Strecke von Raabs an der Thaya über Drosendorf weiter nach Znaim. Diese Verbindung wurde am 1. Juli 1897 vorkonzessioniert, aber nie verwirklicht.

Am 1. Jänner 1930 erfolgte die Verstaatlichung der Strecke gemäß Kundmachung des BM für Handel und Verkehr vom 12. Oktober 1929.
Betrieb

Der erste fahrplanmäßige Zug auf der Strecke Göpfritz an der Wild – Groß-Siegharts war Zug Nr.: 3052, er verkehrte am 19. August 1895 mit Lok 9779 und 5 Wagen besetzt mit 27 Reisenden, Abfahrt vom Bahnhof Groß-Siegharts um 04:00 Uhr, Ankunft im Bahnhof Göpfritz um 04:36 Uhr. Der erste fahrplanmäßige Zug auf der Strecke Raabs an der Thaya – Groß-Siegharts verkehrte am 15. Oktober 1900 mit Lok 9791 und 3 Wagen, Abfahrt am Bahnhof Raabs an der Thaya um 03:10 Uhr, Ankunft im Bahnhof Göpfritz um 04:36 Uhr mit Lokführer Michael Renner und Heizer Alois Reck am Führerstand.

Der Bahnhof Groß-Siegharts wurde am 1. Jänner 1979 in eine Halte- und Ladestelle und der Bahnhof Raabs an der Thaya in einen Geschäftsführerbahnhof umgewandelt und dem Bahnhof Göpfritz unterstellt.

Der Personenverkehr wurde, wie auf mehreren anderen Strecken im Waldviertel, am 28. September 1986 eingestellt, der verbliebene Güterverkehr erst im Jahr 2001. Zuletzt wurden noch die Lagerhäuser der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Groß Siegharts und Raabs bedient. Die Strecke wurde ab Mai 2013 abgebaut. Beginnend am Bahnhof Raabs/Thaya wurden die Rückbaumaßnahmen vorgenommen.
Fahrzeuge

Ab 1927 verkehrte der vierachsige Dieseltriebwagen VT 12.02.

Die wenigen Züge wurden zwischen 1970 und 1992 vorwiegend durch die Diesellokomotive der Baureihe 2045 oder in Dampfzeiten durch die allgegenwärtige Baureihe 93 geführt. Nach 1992 verkehrten die Baureihen 2043/2143 bis zum Ende des Gesamtbetriebes auf dieser Strecke. Die letzte offizielle Bedienung der Strecke erfolgte am 27. September 2000 (KartoffeltransporDie Strecke war ursprünglich im Jahre 1890 als Schmalspurbahn Göpfritz an der Wild–Mährisch Budwitz (71 km) geplant und mit Erlass vom 7. August 1890 des k.u.k. Handelsministeriums genehmigt worden, worauf am 10. September 1891 die Trassenrevision erfolgte. Wegen der Einwände von Seiten der Gemeinde Raabs an der Thaya und der Generaldirektion der k.k. Staatsbahnen wurde dieses Schmalspurprojekt nicht umgesetzt.

Am 16. Februar 1894 erhielten Rudolf Graf van der Straten, Richard Baron Suttner, Josef Adensamer (Industrieller) und die Gemeinde Groß-Siegharts mit einer Concessionsurkunde das Recht zum Bau einer normalspurigen Lokalbahn von der Station Göpfritz der Staatsbahnlinie Wien–Eger nach Groß-Siegharts mit eventueller Fortsetzung bis Raabs an der Thaya. Bereits am 18. August 1895, dem Geburtstag Kaiser Franz Josefs erfolgte die feierliche Eröffnung der Strecke bis Groß-Siegharts.

Beim Weiterbau der Strecke wurden Unstimmigkeiten betreffend den Endbahnhof Oberndorf bei Raabs oder Raabs an der Thaya im Herbst des Jahres 1899 mit Baubeginn der Strecke Groß-Siegharts – Raabs an der Thaya beendet. Die Konzession wurde am 21. Juni 1899 erteilt und die Strecke am 14. Oktober 1900 eröffnet.

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhinderte den ursprünglich geplanten Ausbau der Strecke von Raabs an der Thaya über Drosendorf weiter nach Znaim. Diese Verbindung wurde am 1. Juli 1897 vorkonzessioniert, aber nie verwirklicht.

Am 1. Jänner 1930 erfolgte die Verstaatlichung der Strecke gemäß Kundmachung des BM für Handel und Verkehr vom 12. Oktober 1929.
Betrieb

Der erste fahrplanmäßige Zug auf der Strecke Göpfritz an der Wild – Groß-Siegharts war Zug Nr.: 3052, er verkehrte am 19. August 1895 mit Lok 9779 und 5 Wagen besetzt mit 27 Reisenden, Abfahrt vom Bahnhof Groß-Siegharts um 04:00 Uhr, Ankunft im Bahnhof Göpfritz um 04:36 Uhr. Der erste fahrplanmäßige Zug auf der Strecke Raabs an der Thaya – Groß-Siegharts verkehrte am 15. Oktober 1900 mit Lok 9791 und 3 Wagen, Abfahrt am Bahnhof Raabs an der Thaya um 03:10 Uhr, Ankunft im Bahnhof Göpfritz um 04:36 Uhr mit Lokführer Michael Renner und Heizer Alois Reck am Führerstand.

Der Bahnhof Groß-Siegharts wurde am 1. Jänner 1979 in eine Halte- und Ladestelle und der Bahnhof Raabs an der Thaya in einen Geschäftsführerbahnhof umgewandelt und dem Bahnhof Göpfritz unterstellt.

Der Personenverkehr wurde, wie auf mehreren anderen Strecken im Waldviertel, am 28. September 1986 eingestellt, der verbliebene Güterverkehr erst im Jahr 2001. Zuletzt wurden noch die Lagerhäuser der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Groß Siegharts und Raabs bedient. Die Strecke wurde ab Mai 2013 abgebaut. Beginnend am Bahnhof Raabs/Thaya wurden die Rückbaumaßnahmen vorgenommen.
Fahrzeuge

Ab 1927 verkehrte der vierachsige Dieseltriebwagen VT 12.02.

Die wenigen Züge wurden zwischen 1970 und 1992 vorwiegend durch die Diesellokomotive der Baureihe 2045 oder in Dampfzeiten durch die allgegenwärtige Baureihe 93 geführt. Nach 1992 verkehrten die Baureihen 2043/2143 bis zum Ende des Gesamtbetriebes auf dieser Strecke. Die letzte offizielle Bedienung der Strecke erfolgte am 27. September 2000 (Kartoffeltranspor
STEYRTHALBahn 1891

STEYRTHALBahn 1891

ORGINAL Aktie der Steyrthalbahn-Gesellschaftüber 100 Gulden Ö.W. mit Kupons, SEHR DEKORATIV,Steyr am 31.3.1891!, SELTEN

Baugeschichte im 19. Jahrhundert

Nachdem die Stadt Steyr bereits im Jahr 1868 durch den Bau der Rudolfsbahn einen Anschluss ans Bahnnetz erhalten hatte und die Kremstalbahn Bad Hall und Klaus im Jahr 1887 erreichte, entstand der Wunsch nach dem Bau einer „als schmalspurige Localbahn auszuführende Locomotiveisenbahn von Steyr (Garsten) durch das Steyerthal bis Unter-Grünburg“ mit eventueller Fortsetzung bis Klaus.


Josef Ritter von Wenusch erhielt 1888 die Konzession für die Errichtung und den Betrieb der Bahn; unmittelbar darauf erfolgte die Gründung der Steyrtalbahn AG. Die Mehrheit der Aktien wurde vom Land Oberösterreich, der Stadt und Sparkasse Steyr sowie der Österreichischen Waffenfabriks-Gesellschaft gehalten. Bereits am 19. August 1889 wurde die Strecke Garsten–Grünburg feierlich eröffnet, ein Jahr später, am 18. November 1890, die Verlängerung nach Agonitz. Weil man bei der Kremstalbahn-Gesellschaft eine Konkurrenz durch die Steyrtalbahn fürchtete und den Weiterbau bis Klaus bekämpfte, konzentrierte man sich vorerst auf den Bau einer Flügelstrecke von Pergern nach Bad Hall, die am 1. Dezember 1891 eröffnet wurde.


Erst als die Kremstalbahn 1902 verstaatlicht wurde, nahm man das Projekt der Verlängerung nach Klaus wieder auf. Mit der Eröffnung am 26. Oktober 1909 erreichte das Netz der Steyrtalbahn seine größte Ausdehnung von 55 Kilometern. Die Bahn entwickelte sich wirtschaftlich sehr positiv und konnte jedes Jahr einen Überschuss erzielen. Vor allem durch den ersten Weltkrieg kam es zu einem massiven Anstieg der Transporte von und zu den Waffenfabriken in Steyr und Letten, sodass bis dorthin zwischen 1916 und 1918 sogar ein Rollbockbetrieb eingerichtet wurde.

Die Steyrtalbahn nach dem
1. Weltkrieg

Trotz einiger Rückschläge durch Hochwasser war es erst die Konkurrenz durch den Straßenverkehr, die zu einer Bedrohung der Steyrtalbahn wurde. Durch neue Autobuslinien von Steyr nach Bad Hall und Grünburg ging ein Teil der Fahrgäste verloren. 1931 wurde der Betrieb von den BBÖ übernommen, die 1933 die Teilstrecke Sierning – Bad Hall stilllegten und Anfang der 1940er Jahre den Oberbau zur Materialgewinnung abtrugen.


Der„Anschluss“ 1938 brachte die Auflösung der Steyrtalbahn AG; die Strecke gingen ins Eigentum der Deutschen Reichsbahn über. Den Zweiten Weltkrieg überstand die Bahn unbeschädigt; weil aber viele Schäden an anderen Strecken auszubessern waren, unterblieben unter ÖBB-Führung jegliche Sanierungsmaßnahmen an der Steyrtalbahn.

Niedergang und Wiederauferstehung

Da der leichte Oberbau einen Einsatz der neuen Diesellokomotiven der Reihe 2095 nicht zuließ, wurde die Strecke weiterhin ausschließlich mit (kostenintensiven) Dampflokomotiven betrieben wurde. Damit war aber das Ende der Bahn vorprogrammiert: Aus Einsparungsgründen wurde bereits 1967 auch das verbliebene Teilstück der Flügelbahn nach Sierning eingestellt und ein Jahr später Schienenersatzverkehr zwischen Klaus und Molln eingeführt.


Ein Felssturz am 14. März 1980 zwischen Leonstein und Haunoldmühle lieferte den willkommenen Anlass, den Abschnitt Grünburg-Molln komplett stillzulegen, und dies, obwohl die Strecke schon am nächsten Tag wieder geräumt war. Allerdings kam eine Kommission zum Schluss, dass die Betriebssicherheit nicht gewährleistet sei. Am 28. Februar 1982 wurde schließlich auch der verbliebene Abschnitt von Garsten nach Grünburg eingestellt. Zwischen Grünburg und Klaus wurde auf der Trasse ein Teil des Steyrtalradwegs angelegt; der Abschnitt Garsten – Steyr Lokalbahn wurde überbaut und an die Flügelbahn nach Bad Hall erinnern praktisch nur mehr die Widerlager der Steyrbrücke.


Der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG), die schon in den letzten Jahren vor Betriebseinstellung immer wieder Sonderfahrten auf der Steyrtalbahn organisiert hatte, gelang es nach längeren Verhandlungen, die Strecke von Steyr Lokalbahn nach Grünburg zu erwerben. Seit 1985 wird dieser Abschnitt wieder als Museumsbahn mit Dampfzügen betrieben.

KREMSTHALBAHN 1880

KREMSTHALBAHN 1880

ORGINAL ANTHEILSCHEIN über 100 GULDEN der KREMSTHALBAHN Gesellschaft! Linz deb 16.Juli 1880! SEHR SELTRN ! Mit Verlosungsplan! ERHALTUNG GUT!

Die wachsende Industrie verlangte moderne Transportmittel, denn Pferde- und Ochsengespanne, Flöße und Zillen waren zu teuer, zu wenig leistungsfähig und zu langsam.

So verlangten bereits im Revolutionsjahr 1848 die Sensen-Gewerke des Kremstales nach einer Eisenbahn – ohne Erfolg. Auch spätere Versuche scheiterten am Geld. Es folgte eine jahrelange Fehde zwischen Linz und Wels um den Vorrang bei der Erschließung des Kremstales.

Auf Initiative einzelner Wirtschaftstreibender und der Stadt Linz wurde endlich 1878 ein Plan ausgearbeitet und zur Finanzierung des Vorhabens zur Zeichnung von Anteilen aufgerufen. Bereits 1879 war ein Betrag von 840 000 fl (= Gulden) gezeichnet, damit waren fast die gesamten projektierten Kosten gedeckt: die Stadt Linz bezahlte 200 000 f, die Allgemeine Sparkasse 100 000 fl. Auch Trauner Firmen und Privatpersonen beteiligten sich mit großen Beträgen: Gebrüder Enderlin 20 000 fl, Graumann´s Eidam 5 000 fl, Berl´s Söhne 1000 fl, Martin Scheinecker 1000 fl, Raimund Raab 500 fl, Johann Lebersorg 200 fl, Josef Dorn 200 fl, Wilhelm Lang 500 fl, Emil Cabiati 1000 fl, Mathilde Cabiati 500 fl.

Anteilschein Kremstalbahn

Anfang 1880 war aus den Interessenten in einer Generalversammlung in der Volksfesthalle in Linz die „Kremstalbahngesellschaft“ gebildet worden und mit der Münchner Lokomotivenfabrik Krauß & Co ein Bau- und Betriebsvertrag auf 10 Jahre geschlossen worden. Emil Dierzer Ritter von Traunthal wurde zum ehrenamtlichen Direktor der Gesellschaft gewählt.

Die Grundeinlösungen erfolgten rasch. Die Gesellschaft bezahlte 30 bis 50 Kreuzer für einen Quadrat-Klafter (3,59 m²). So konnte noch im Jahre 1880 mit dem Bau der 35,5 km langen Strecke bis Kremsmünster begonnen werden. Außer den Kopfbahnhöfen Linz und Kremsmünster gab es 5 Stationen, darunter Traun. Unser Bahnhof lag allerdings nicht auf der Seite der Geleise wie heute, sondern auf der gegenüber liegenden, Traun abgewandten Seite, etwa 200 m in Richtung Traunfluss. Da das Frachtaufkommen aber zum allergrößten Teil aus Traun kam, die Geleise daher immer überquert werden mussten, gab es beachtliche Probleme. Die Haltestelle St. Martin war damals schon vorhanden.


Schon am 29. April 1881 wurde die Strecke feierlich eröffnet!

Der Fuhrpark bestand aus 6 Krauß-Lokomotiven, 15 Personen- und 45 Frachtwaggons. Die Personenwaggons waren damals neuartig mit Mittelgang, einige hatten ein oberes Stockwerk, es waren sogenannte „Etagen- oder Omnibuswagen“.

Die Betreibergesellschaft, die Firma Krauß & Co, die inzwischen in Linz einen Zweigbetrieb gegründet hatte, lieferte 45 % der Bruttoeinnahmen als Pacht. Die Aktionäre erhielten 3 % Verzinsung (KEST gab es noch keine). Die Verwaltungskosten waren gering, die Direktoren erhielten keine Bezüge.

Die Leistung der Bahn entwickelte sich gut:
Jahr transportierte Personen transportierte Güter
1881 73.000 Personen 8.800 to Güter
1882 101.050 Personen 17.700 to Güter
1889 187.565 Personen 57.929 to Güter
1900 302.184 Personen 160.395 to Güter

Die rasche Bauzeit und die sparsame Grundeinlösung hatte einen bleibenden Nachteil, viele enge Kurven erlaubten damals nur eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Jahrelang kämpfte die Bahn mit dem Problem und versuchte immer wieder nachträgliche Begradigungen.

Steckenerweiterung

Die Strecke wurde erweitert: sie führte 1883 bis Micheldorf und 1888 nach Klaus. 1887 ging die Flügelbahn von der Haltestelle Unterrohr zum Jod-Kurort Bad Hall in Betrieb. Eine Verlängerung nach Windischgarsten und Spital am Pyhrn, wie sie der Sensenfabrikant Gottlieb Schröckenfux verlangt hatte, scheiterte an der Finanzierung.

Krauß & Co führte den Betrieb bis Ende Juli 1892. Am 1. August übernahm die Kremstalbahngesellschaft selbst den Betrieb und errichtete in Linz eine technische und kaufmännische Betriebsleitung.

Interessant ist vielleicht noch, dass am 19. August 1894 Kaiser Franz Josef I. bei seinem Besuch von Kremsmünster die festlich geschmückte Kremstalbahn benützt hat. Die in Traun angetretene Musikkapelle, der Veteranenverein und viele Bürger konnten in dem kurzen Moment der Durchfahrt vom Kaiser kaum etwas sehen.

Mehrfach hat die hochwasserführende Traun den Bahndamm zwischen Traun und Nettingsdorf unterbrochen, so z. B. 1897 und 1899. Der Betrieb musste 11 Tage unterbrochen werden.

1898 errichtete die Wiener Firma Ignaz Gridl drei neue eiserne Brücken.

Am 1.November 1902 wurde der Betrieb an die Staatsbahnen verpachtet, mit 1. Jänner 1906 wurde die Strecke verstaatlicht und die Kremstalbahn-gesellschaft aufgelöst.

Der Finanzbedarf, den die Verlängerung bis nach Selzthal erforderte (Bosrucktunnel), überstieg die Möglichkeiten der privaten Gesellschaft bei weitem.

Die Pyhrnbahn

Die Strecke wurde zu einer Hauptbahn 2. Ranges ausgebaut und 1906 wurde eine neue Brücke über die Traun errichtet. Ein Kuriosum: Die Traun-Schifffahrt, die eigentlich kaum mehr existierte, erhob Einspruch und erreichte, dass die Brücken um 81 cm angehoben wurden. Durch viele Verbesserungen, vor allem Begradigungen der Geleise, konnten Höchstgeschwindigkeiten von 90 h/km erreicht werden. Die Linie wurde bis Selzthal verlängert – die heutige Pyhrnbahn war gebaut.

Der Trauner Bahnhof wurde wesentlich vergrößert und dem Wunsche der Trauner Betriebe gemäß an den heutigen Standort verlegt, ein Schleppgeleise zur Firma Enderlin wurde errichtet.

Und was ist seither geschehen? Hier in Kurzform aufgezählt:

A-7A-91977 erfolgte die Elektrifizierung.

1982 kam es durch Unterspülung der Pfeiler zum Einsturz der 1906 erbauten Traunbrücke und deren Neubau.

A-11 E13 Brückeneinsturz E15 Brückeneinsturz E-15a E16 Brückeneinsturz


1985 folgte auf der Schnellbahnstrecke Linz-Traun der zweigleisige Ausbau, dem leider das schöne Gasthaus „Bahnhofrestauration“ weichen musste. Es kam zum Umbau des Bahnhofes, neue Bahnsteige und Unterführungen wurden gebaut. Die Automatisierung erfolgte, Fahrscheinautomaten kamen zum Einsatz.
1994 wurde die 12,7 km lange Schleife nach Marchtrenk fertig gestellt.

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