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STEYR um 1942

STEYR um 1942

gelaufen
Max Kislinger 1952

Max Kislinger 1952

10,5x14 cm, Orginal Signatur,handcolorierter holzschnitt
max Kislinger

max Kislinger

Mit Orginal Signatur, 9x13 cm
Max Kislinger 1975

Max Kislinger 1975

zum 80. Geburtstag Mit Orginal signatur 1975,12x16 cm
Max Kislinger 1942

Max Kislinger 1942

Mit Orginal signatur, 1942,10x12 cm
ZEILLERN um 1649

ZEILLERN um 1649

ORGINAL Kupferstich vom MERIAN 1649! Blatt 19x27 cm! + Passepartout!
DIE KUNST im DEUTSCHEN REICH

DIE KUNST im DEUTSCHEN REICH

Die Kunst im Deutschen Reich ,3.Jahrgang/Folge 10 Ausgabe A Oktober 1939! mit Abb! Gebrauchsspuren!
VOLKSGLAUBE

VOLKSGLAUBE

Volksglaube, Zeugnisse Religiöser Volkskunst aus dem Alpenländischen Raum, von Klaus Beitl, 159 Seiten mit 48 Bildtafeln, München 1983,Residenz Verlag Salzburg
2 RM MITTELBERG

2 RM MITTELBERG

ORGINAL Notgeld über 2 RM von Fleischerei Meusbzuger Mittelberg!
Innsbruck

Innsbruck

gewidmet hotel tyrol von max kislinger sign
Kislinger

Kislinger

sig. kislinger
STEYRTHALBahn 1891

STEYRTHALBahn 1891

ORGINAL Aktie der Steyrthalbahn-Gesellschaftüber 100 Gulden Ö.W. mit Kupons, SEHR DEKORATIV,Steyr am 31.3.1891!, SELTEN

Baugeschichte im 19. Jahrhundert

Nachdem die Stadt Steyr bereits im Jahr 1868 durch den Bau der Rudolfsbahn einen Anschluss ans Bahnnetz erhalten hatte und die Kremstalbahn Bad Hall und Klaus im Jahr 1887 erreichte, entstand der Wunsch nach dem Bau einer „als schmalspurige Localbahn auszuführende Locomotiveisenbahn von Steyr (Garsten) durch das Steyerthal bis Unter-Grünburg“ mit eventueller Fortsetzung bis Klaus.


Josef Ritter von Wenusch erhielt 1888 die Konzession für die Errichtung und den Betrieb der Bahn; unmittelbar darauf erfolgte die Gründung der Steyrtalbahn AG. Die Mehrheit der Aktien wurde vom Land Oberösterreich, der Stadt und Sparkasse Steyr sowie der Österreichischen Waffenfabriks-Gesellschaft gehalten. Bereits am 19. August 1889 wurde die Strecke Garsten–Grünburg feierlich eröffnet, ein Jahr später, am 18. November 1890, die Verlängerung nach Agonitz. Weil man bei der Kremstalbahn-Gesellschaft eine Konkurrenz durch die Steyrtalbahn fürchtete und den Weiterbau bis Klaus bekämpfte, konzentrierte man sich vorerst auf den Bau einer Flügelstrecke von Pergern nach Bad Hall, die am 1. Dezember 1891 eröffnet wurde.


Erst als die Kremstalbahn 1902 verstaatlicht wurde, nahm man das Projekt der Verlängerung nach Klaus wieder auf. Mit der Eröffnung am 26. Oktober 1909 erreichte das Netz der Steyrtalbahn seine größte Ausdehnung von 55 Kilometern. Die Bahn entwickelte sich wirtschaftlich sehr positiv und konnte jedes Jahr einen Überschuss erzielen. Vor allem durch den ersten Weltkrieg kam es zu einem massiven Anstieg der Transporte von und zu den Waffenfabriken in Steyr und Letten, sodass bis dorthin zwischen 1916 und 1918 sogar ein Rollbockbetrieb eingerichtet wurde.

Die Steyrtalbahn nach dem
1. Weltkrieg

Trotz einiger Rückschläge durch Hochwasser war es erst die Konkurrenz durch den Straßenverkehr, die zu einer Bedrohung der Steyrtalbahn wurde. Durch neue Autobuslinien von Steyr nach Bad Hall und Grünburg ging ein Teil der Fahrgäste verloren. 1931 wurde der Betrieb von den BBÖ übernommen, die 1933 die Teilstrecke Sierning – Bad Hall stilllegten und Anfang der 1940er Jahre den Oberbau zur Materialgewinnung abtrugen.


Der„Anschluss“ 1938 brachte die Auflösung der Steyrtalbahn AG; die Strecke gingen ins Eigentum der Deutschen Reichsbahn über. Den Zweiten Weltkrieg überstand die Bahn unbeschädigt; weil aber viele Schäden an anderen Strecken auszubessern waren, unterblieben unter ÖBB-Führung jegliche Sanierungsmaßnahmen an der Steyrtalbahn.

Niedergang und Wiederauferstehung

Da der leichte Oberbau einen Einsatz der neuen Diesellokomotiven der Reihe 2095 nicht zuließ, wurde die Strecke weiterhin ausschließlich mit (kostenintensiven) Dampflokomotiven betrieben wurde. Damit war aber das Ende der Bahn vorprogrammiert: Aus Einsparungsgründen wurde bereits 1967 auch das verbliebene Teilstück der Flügelbahn nach Sierning eingestellt und ein Jahr später Schienenersatzverkehr zwischen Klaus und Molln eingeführt.


Ein Felssturz am 14. März 1980 zwischen Leonstein und Haunoldmühle lieferte den willkommenen Anlass, den Abschnitt Grünburg-Molln komplett stillzulegen, und dies, obwohl die Strecke schon am nächsten Tag wieder geräumt war. Allerdings kam eine Kommission zum Schluss, dass die Betriebssicherheit nicht gewährleistet sei. Am 28. Februar 1982 wurde schließlich auch der verbliebene Abschnitt von Garsten nach Grünburg eingestellt. Zwischen Grünburg und Klaus wurde auf der Trasse ein Teil des Steyrtalradwegs angelegt; der Abschnitt Garsten – Steyr Lokalbahn wurde überbaut und an die Flügelbahn nach Bad Hall erinnern praktisch nur mehr die Widerlager der Steyrbrücke.


Der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG), die schon in den letzten Jahren vor Betriebseinstellung immer wieder Sonderfahrten auf der Steyrtalbahn organisiert hatte, gelang es nach längeren Verhandlungen, die Strecke von Steyr Lokalbahn nach Grünburg zu erwerben. Seit 1985 wird dieser Abschnitt wieder als Museumsbahn mit Dampfzügen betrieben.

Braukalender 1937

Braukalender 1937

Österr. Brauereikalender 1937, 336 Seiten, Wien 1937, gebraucht,
GMUNDEN um 1940

GMUNDEN um 1940

gelaufen von Gmunden nach ...
KREMSTHALBAHN 1880

KREMSTHALBAHN 1880

ORGINAL ANTHEILSCHEIN über 100 GULDEN der KREMSTHALBAHN Gesellschaft! Linz deb 16.Juli 1880! SEHR SELTRN ! Mit Verlosungsplan! ERHALTUNG GUT!

Die wachsende Industrie verlangte moderne Transportmittel, denn Pferde- und Ochsengespanne, Flöße und Zillen waren zu teuer, zu wenig leistungsfähig und zu langsam.

So verlangten bereits im Revolutionsjahr 1848 die Sensen-Gewerke des Kremstales nach einer Eisenbahn – ohne Erfolg. Auch spätere Versuche scheiterten am Geld. Es folgte eine jahrelange Fehde zwischen Linz und Wels um den Vorrang bei der Erschließung des Kremstales.

Auf Initiative einzelner Wirtschaftstreibender und der Stadt Linz wurde endlich 1878 ein Plan ausgearbeitet und zur Finanzierung des Vorhabens zur Zeichnung von Anteilen aufgerufen. Bereits 1879 war ein Betrag von 840 000 fl (= Gulden) gezeichnet, damit waren fast die gesamten projektierten Kosten gedeckt: die Stadt Linz bezahlte 200 000 f, die Allgemeine Sparkasse 100 000 fl. Auch Trauner Firmen und Privatpersonen beteiligten sich mit großen Beträgen: Gebrüder Enderlin 20 000 fl, Graumann´s Eidam 5 000 fl, Berl´s Söhne 1000 fl, Martin Scheinecker 1000 fl, Raimund Raab 500 fl, Johann Lebersorg 200 fl, Josef Dorn 200 fl, Wilhelm Lang 500 fl, Emil Cabiati 1000 fl, Mathilde Cabiati 500 fl.

Anteilschein Kremstalbahn

Anfang 1880 war aus den Interessenten in einer Generalversammlung in der Volksfesthalle in Linz die „Kremstalbahngesellschaft“ gebildet worden und mit der Münchner Lokomotivenfabrik Krauß & Co ein Bau- und Betriebsvertrag auf 10 Jahre geschlossen worden. Emil Dierzer Ritter von Traunthal wurde zum ehrenamtlichen Direktor der Gesellschaft gewählt.

Die Grundeinlösungen erfolgten rasch. Die Gesellschaft bezahlte 30 bis 50 Kreuzer für einen Quadrat-Klafter (3,59 m²). So konnte noch im Jahre 1880 mit dem Bau der 35,5 km langen Strecke bis Kremsmünster begonnen werden. Außer den Kopfbahnhöfen Linz und Kremsmünster gab es 5 Stationen, darunter Traun. Unser Bahnhof lag allerdings nicht auf der Seite der Geleise wie heute, sondern auf der gegenüber liegenden, Traun abgewandten Seite, etwa 200 m in Richtung Traunfluss. Da das Frachtaufkommen aber zum allergrößten Teil aus Traun kam, die Geleise daher immer überquert werden mussten, gab es beachtliche Probleme. Die Haltestelle St. Martin war damals schon vorhanden.


Schon am 29. April 1881 wurde die Strecke feierlich eröffnet!

Der Fuhrpark bestand aus 6 Krauß-Lokomotiven, 15 Personen- und 45 Frachtwaggons. Die Personenwaggons waren damals neuartig mit Mittelgang, einige hatten ein oberes Stockwerk, es waren sogenannte „Etagen- oder Omnibuswagen“.

Die Betreibergesellschaft, die Firma Krauß & Co, die inzwischen in Linz einen Zweigbetrieb gegründet hatte, lieferte 45 % der Bruttoeinnahmen als Pacht. Die Aktionäre erhielten 3 % Verzinsung (KEST gab es noch keine). Die Verwaltungskosten waren gering, die Direktoren erhielten keine Bezüge.

Die Leistung der Bahn entwickelte sich gut:
Jahr transportierte Personen transportierte Güter
1881 73.000 Personen 8.800 to Güter
1882 101.050 Personen 17.700 to Güter
1889 187.565 Personen 57.929 to Güter
1900 302.184 Personen 160.395 to Güter

Die rasche Bauzeit und die sparsame Grundeinlösung hatte einen bleibenden Nachteil, viele enge Kurven erlaubten damals nur eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Jahrelang kämpfte die Bahn mit dem Problem und versuchte immer wieder nachträgliche Begradigungen.

Steckenerweiterung

Die Strecke wurde erweitert: sie führte 1883 bis Micheldorf und 1888 nach Klaus. 1887 ging die Flügelbahn von der Haltestelle Unterrohr zum Jod-Kurort Bad Hall in Betrieb. Eine Verlängerung nach Windischgarsten und Spital am Pyhrn, wie sie der Sensenfabrikant Gottlieb Schröckenfux verlangt hatte, scheiterte an der Finanzierung.

Krauß & Co führte den Betrieb bis Ende Juli 1892. Am 1. August übernahm die Kremstalbahngesellschaft selbst den Betrieb und errichtete in Linz eine technische und kaufmännische Betriebsleitung.

Interessant ist vielleicht noch, dass am 19. August 1894 Kaiser Franz Josef I. bei seinem Besuch von Kremsmünster die festlich geschmückte Kremstalbahn benützt hat. Die in Traun angetretene Musikkapelle, der Veteranenverein und viele Bürger konnten in dem kurzen Moment der Durchfahrt vom Kaiser kaum etwas sehen.

Mehrfach hat die hochwasserführende Traun den Bahndamm zwischen Traun und Nettingsdorf unterbrochen, so z. B. 1897 und 1899. Der Betrieb musste 11 Tage unterbrochen werden.

1898 errichtete die Wiener Firma Ignaz Gridl drei neue eiserne Brücken.

Am 1.November 1902 wurde der Betrieb an die Staatsbahnen verpachtet, mit 1. Jänner 1906 wurde die Strecke verstaatlicht und die Kremstalbahn-gesellschaft aufgelöst.

Der Finanzbedarf, den die Verlängerung bis nach Selzthal erforderte (Bosrucktunnel), überstieg die Möglichkeiten der privaten Gesellschaft bei weitem.

Die Pyhrnbahn

Die Strecke wurde zu einer Hauptbahn 2. Ranges ausgebaut und 1906 wurde eine neue Brücke über die Traun errichtet. Ein Kuriosum: Die Traun-Schifffahrt, die eigentlich kaum mehr existierte, erhob Einspruch und erreichte, dass die Brücken um 81 cm angehoben wurden. Durch viele Verbesserungen, vor allem Begradigungen der Geleise, konnten Höchstgeschwindigkeiten von 90 h/km erreicht werden. Die Linie wurde bis Selzthal verlängert – die heutige Pyhrnbahn war gebaut.

Der Trauner Bahnhof wurde wesentlich vergrößert und dem Wunsche der Trauner Betriebe gemäß an den heutigen Standort verlegt, ein Schleppgeleise zur Firma Enderlin wurde errichtet.

Und was ist seither geschehen? Hier in Kurzform aufgezählt:

A-7A-91977 erfolgte die Elektrifizierung.

1982 kam es durch Unterspülung der Pfeiler zum Einsturz der 1906 erbauten Traunbrücke und deren Neubau.

A-11 E13 Brückeneinsturz E15 Brückeneinsturz E-15a E16 Brückeneinsturz


1985 folgte auf der Schnellbahnstrecke Linz-Traun der zweigleisige Ausbau, dem leider das schöne Gasthaus „Bahnhofrestauration“ weichen musste. Es kam zum Umbau des Bahnhofes, neue Bahnsteige und Unterführungen wurden gebaut. Die Automatisierung erfolgte, Fahrscheinautomaten kamen zum Einsatz.
1994 wurde die 12,7 km lange Schleife nach Marchtrenk fertig gestellt.

WELSER LOCALBAHN 1900

WELSER LOCALBAHN 1900


ORGINAL PRIORITÄTS-ANLEIHE der WELSER LOCALBAH-GESELLSCHAFT über 2000 GULDEN! WELS im APRIL 1900!SELTEN! Gut ERHALTEN!

Unter Almtalbahn versteht man heute die 43 km lange, normalspurige Strecke Wels – Sattledt – Grünau. Historisch gesehen besteht die Almtalbahn nur aus dem Abschnitt Sattledt – Grünau. Die Strecke Wels – Sattledt ist als Teil der Wels-Rohrer-Bahn gebaut worden.

Die Almtalbahn führt von der oberösterreichischen Bezirksstadt Wels aus dem Trauntal in südlicher Richtung über Sattledt und Pettenbach ins Almtal, welches sie bei Steinbachbrücke erreicht. Sie folgt dem Fluss aufwärts über Scharnstein bis zum Endpunkt Grünau am Nordrand des Toten Gebirges. Dabei durchfährt sie die Bezirke Wels-Land, Kirchdorf an der Krems und Gmunden. Ziel des Bahnbaus war es einerseits, die örtliche Holzwirtschaft und Eisenindustrie zu fördern, andererseits die Landschaft im Voralpenland für den Fremdenverkehr zu erschließen.

Wels – Sattledt – Rohr

Durch den Bau der Westbahn mit der Zweigstrecke nach Passau wurde die Stadt Wels Bahnknotenpunkt. Diese Stellung wollten die Stadtväter durch weitere Bahnprojekte ausbauen. So planten sie unter anderem eine Verbindung von Wels ins Kremstal als Teil einer Nord–Süd-Verbindung von Böhmen in die Steiermark. Allerdings wurde das Linzer Projekt einer Kremstalbahn früher realisiert, sodass Wels nur der Bau einer Verbindungsstrecke Wels – Sattledt – Rohr (eröffnet 1893) übrigblieb. Trotz dieser Verbindung wandte sich das verkehrsmäßig bisher Richtung Wels orientierte Kremstal nunmehr Richtung Linz, was die Strecke bald unrentabel machte. Der Ast Sattledt − Rohr wurde mittlerweile abgetragen, das Empfangsgebäude des dreigleisigen Bahnhofs Kremsmünster Stift, des einzigen Zwischenbahnhofes, ist noch erhalten und dient heute als Wohnhaus.[1]

Sattledt – Grünau

Um nicht auch noch das Almtal zu verlieren, für das es bereits Projekte für eine Erschließung von Lambach her gab, planten die Welser eine Strecke, die in Sattledt von der Strecke Wels – Rohr abzweigen und über Voitsdorf und Pettenbach nach Grünau im Almtal führen sollte. Diesmal war das Welser Projekt erfolgreich und die Zweigstrecke konnte im Jahre 1901 eröffnet werden.

Beide Strecken waren von der Eröffnung bis zur Verstaatlichung am 12. März 1942 im Eigentum der Welser Lokalbahn AG, wurden aber von Anfang an von der jeweiligen Staatsbahn (kkStB, BBÖ, Deutsche Reichsbahn) betrieben. Auf dem Abschnitt Sattledt – Rohr (mit z. T. durchgehenden Zügen von Wels nach Bad Hall) wurde der Betrieb 1964 auf Schienenersatzverkehr umgestellt am 1. Dezember 1966 offiziell eingestellt und die Strecke in der Folge abgebaut. Die Strecke von Wels Hbf nach Grünau wird noch heute von den Österreichischen Bundesbahnen betrieben. Ab Sattledt besteht bis heute ein Kilometerbruch.

Eröffnungs- und Einstellungsdaten

14. Oktober 1893 * Wels – Sattledt – Kremsmünster Stift
19. November 1893 * Kremsmünster Stift–Rohr
23. Mai 1901 * Sattledt – Grünau im Almtal
28. März 1966 † Sattledt – Rohr

Wels – Sattledt – Grünau

In die Zeit knapp vor der endgültigen Verdieselung fällt auch die Betriebseinstellung des wenig rentablen Streckenastes Sattledt – Rohr (28. März 1966). Auf diesem Streckenteil mit z. T. durchgehenden Personenzügen Wels – Rohr – Bad Hall gab es keine eigenen Güterzüge.

Modernisierung ab 1989 und Ende des Güterverkehrs

In den 1980er Jahren wurde entschieden, die Almtalbahn zu modernisieren und attraktiver zu gestalten. Der Oberbau wurde erneuert und die Streckengeschwindigkeit auf bis zu 80 km/h erhöht. Am 27. Mai 1990 wurde der kostengünstige Zugleitbetrieb eingeführt, zugleich wurden die Fahrzeiten nach Grünau verkürzt. Kreuzungsbahnhöfe erhielten Rückfallweichen, Wels Lokalbahn erhielt zwei ferngesteuerte Weichen und Lichtsignale. Ab 1989 wurden die damals ganz neuen, vierachsigen Dieseltriebwagen der Reihe 5047 eingesetzt, die bis 1992 die Schienenbusse völlig ablösten. Aktuell kommen sie gemeinsam mit den zweiteiligen Dieseltriebwagen der Reihe 5022 zum Einsatz.

Am 1. Juni 2002 wurde der Güterverkehr zwischen Sattledt und Grünau eingestellt. Ein Jahr zuvor war die elektrische Anschlussbahn der Fritschmühle in Wels Lokalbahn aufgegeben worden. Der verbliebene Abschnitt bis Sattledt wurde zuletzt noch von Stern & Hafferl im Auftrag der ÖBB RCA bedient, bis schließlich am 15. Juni 2009 mit einer Annahmesperre für die verbliebene Strecke ab Wels Lokalbahn eine de facto Einstellung erfolgte.



5
WELSER LOCALBHAN 1900

WELSER LOCALBHAN 1900

ORGINAL PRIORITÄTS-ANLEIHE der WELSER LOCALBAH-GESELLSCHAFT über 2000 GULDEN! WELS im APRIL 1900!SELTEN! Gut ERHALTEN!

Unter Almtalbahn versteht man heute die 43 km lange, normalspurige Strecke Wels – Sattledt – Grünau. Historisch gesehen besteht die Almtalbahn nur aus dem Abschnitt Sattledt – Grünau. Die Strecke Wels – Sattledt ist als Teil der Wels-Rohrer-Bahn gebaut worden.

Die Almtalbahn führt von der oberösterreichischen Bezirksstadt Wels aus dem Trauntal in südlicher Richtung über Sattledt und Pettenbach ins Almtal, welches sie bei Steinbachbrücke erreicht. Sie folgt dem Fluss aufwärts über Scharnstein bis zum Endpunkt Grünau am Nordrand des Toten Gebirges. Dabei durchfährt sie die Bezirke Wels-Land, Kirchdorf an der Krems und Gmunden. Ziel des Bahnbaus war es einerseits, die örtliche Holzwirtschaft und Eisenindustrie zu fördern, andererseits die Landschaft im Voralpenland für den Fremdenverkehr zu erschließen.

Wels – Sattledt – Rohr

Durch den Bau der Westbahn mit der Zweigstrecke nach Passau wurde die Stadt Wels Bahnknotenpunkt. Diese Stellung wollten die Stadtväter durch weitere Bahnprojekte ausbauen. So planten sie unter anderem eine Verbindung von Wels ins Kremstal als Teil einer Nord–Süd-Verbindung von Böhmen in die Steiermark. Allerdings wurde das Linzer Projekt einer Kremstalbahn früher realisiert, sodass Wels nur der Bau einer Verbindungsstrecke Wels – Sattledt – Rohr (eröffnet 1893) übrigblieb. Trotz dieser Verbindung wandte sich das verkehrsmäßig bisher Richtung Wels orientierte Kremstal nunmehr Richtung Linz, was die Strecke bald unrentabel machte. Der Ast Sattledt − Rohr wurde mittlerweile abgetragen, das Empfangsgebäude des dreigleisigen Bahnhofs Kremsmünster Stift, des einzigen Zwischenbahnhofes, ist noch erhalten und dient heute als Wohnhaus.[1]

Sattledt – Grünau

Um nicht auch noch das Almtal zu verlieren, für das es bereits Projekte für eine Erschließung von Lambach her gab, planten die Welser eine Strecke, die in Sattledt von der Strecke Wels – Rohr abzweigen und über Voitsdorf und Pettenbach nach Grünau im Almtal führen sollte. Diesmal war das Welser Projekt erfolgreich und die Zweigstrecke konnte im Jahre 1901 eröffnet werden.

Beide Strecken waren von der Eröffnung bis zur Verstaatlichung am 12. März 1942 im Eigentum der Welser Lokalbahn AG, wurden aber von Anfang an von der jeweiligen Staatsbahn (kkStB, BBÖ, Deutsche Reichsbahn) betrieben. Auf dem Abschnitt Sattledt – Rohr (mit z. T. durchgehenden Zügen von Wels nach Bad Hall) wurde der Betrieb 1964 auf Schienenersatzverkehr umgestellt am 1. Dezember 1966 offiziell eingestellt und die Strecke in der Folge abgebaut. Die Strecke von Wels Hbf nach Grünau wird noch heute von den Österreichischen Bundesbahnen betrieben. Ab Sattledt besteht bis heute ein Kilometerbruch.

Eröffnungs- und Einstellungsdaten

14. Oktober 1893 * Wels – Sattledt – Kremsmünster Stift
19. November 1893 * Kremsmünster Stift–Rohr
23. Mai 1901 * Sattledt – Grünau im Almtal
28. März 1966 † Sattledt – Rohr

Wels – Sattledt – Grünau

In die Zeit knapp vor der endgültigen Verdieselung fällt auch die Betriebseinstellung des wenig rentablen Streckenastes Sattledt – Rohr (28. März 1966). Auf diesem Streckenteil mit z. T. durchgehenden Personenzügen Wels – Rohr – Bad Hall gab es keine eigenen Güterzüge.

Modernisierung ab 1989 und Ende des Güterverkehrs

In den 1980er Jahren wurde entschieden, die Almtalbahn zu modernisieren und attraktiver zu gestalten. Der Oberbau wurde erneuert und die Streckengeschwindigkeit auf bis zu 80 km/h erhöht. Am 27. Mai 1990 wurde der kostengünstige Zugleitbetrieb eingeführt, zugleich wurden die Fahrzeiten nach Grünau verkürzt. Kreuzungsbahnhöfe erhielten Rückfallweichen, Wels Lokalbahn erhielt zwei ferngesteuerte Weichen und Lichtsignale. Ab 1989 wurden die damals ganz neuen, vierachsigen Dieseltriebwagen der Reihe 5047 eingesetzt, die bis 1992 die Schienenbusse völlig ablösten. Aktuell kommen sie gemeinsam mit den zweiteiligen Dieseltriebwagen der Reihe 5022 zum Einsatz.

Am 1. Juni 2002 wurde der Güterverkehr zwischen Sattledt und Grünau eingestellt. Ein Jahr zuvor war die elektrische Anschlussbahn der Fritschmühle in Wels Lokalbahn aufgegeben worden. Der verbliebene Abschnitt bis Sattledt wurde zuletzt noch von Stern & Hafferl im Auftrag der ÖBB RCA bedient, bis schließlich am 15. Juni 2009 mit einer Annahmesperre für die verbliebene Strecke ab Wels Lokalbahn eine de facto Einstellung erfolgte.



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Max Kisslinger

Max Kisslinger

coloriert,
D. Notgeld Portugals

D. Notgeld Portugals

Das Notgeld Portugals 1917-1922 von Carl Siemens,1. Auflage, Berlin 1973, Verlag Buchdruckerei Erich Pröh 70 Seiten mit Abb.
Ungar. Banknoten

Ungar. Banknoten

Ungarische banknoten 1926-1075 von Dr. Laslo Gy.Bazalik, 80 Seiten mit abb. Verlag Pröh Berlin,1974
 Banknotenkatalog 2008

Banknotenkatalog 2008

Katalog der Österr. Banknoten ab 1900 von Johann Kodar und Norbert Künster, 200 Seiten, alle Bankoten Vorder und Rückseite in Farbe abgebildet!Euro Marktpreise in 4 Bewertungsstufen! Auch Bewertung der Musterbanknoten ab 1945
Gmünd

Gmünd

750 Jahre Gmünd NÖ, Grenzlandschau, Viertelaustellung für Handel,Gewerbe,Industrie und Landwirtschaft 2-5-August 1962,63 Seiten, mit Abb.
Max Kislinger 1976

Max Kislinger 1976

mit orignal Signatur,10x14,5 cm
Grieskirchen 1919

Grieskirchen 1919

Zur Erinnerung an die dem Weltkriege zum Opver gefallene!
1919
TRAGÖSS um 1850

TRAGÖSS um 1850

"Tragöss"
Tragöß bei Bruck a.d.Mur / Steiermark / Österreich
Original Stahlstich von ca. 1840
Blatt-Format: ca. 14,5 x 11,5 cm
gut erhalten
Dies ist ein Original! - Kein Nachdruck! - Keine Kopie!
LINZ 1831

LINZ 1831

ORGINAL Wechsel ausgestellt von H. Wagner über 100 Gulden 1831
GMUNDEN 1861

GMUNDEN 1861

ORGINAL Wechsel ausgestellt von Herrn Hafferl über 647 Gulden am 9.juli 1861!Mit 13,5 Kreuzer Stempelmarken!
GMUNDEN 1928

GMUNDEN 1928

ORGINAL Wechsel ausgestellt von H. Fritsch Gmunden über 1000 Schilling!
IRSA 1860

IRSA 1860

ORGINAL Wechsel für herrn Elias Bleyen über 50 Gulden am 30.Juni 1860
KINDBERG

KINDBERG

ORGINAL Wechsel ausgestellt über fl 1500 von H. Michael Zeitlinger an Fa. Zeitlinger! Kindberg am 6.Mai 1873
KIRCHDORF an der KREMS 1864

KIRCHDORF an der KREMS 1864

SCHÄRDING um 1700

SCHÄRDING um 1700

ORGINAL STICH mit ANSICHT von SCHÄRDING um 1700! 30x18 cm!
MANK um 1855

MANK um 1855

Kanzlei Eröffnung 1855 vom Dr. CARL PRIX Notar In Mank Nr. 34!
WELS Dez. 1961

WELS Dez. 1961

Welser Film und Kinomagazin , vorschau über alle kinos der stadt wels für den monat dez. 1961, 16 seiten mit werbung der welser wirtschaft.
WELS Nov. 1961

WELS Nov. 1961

welser film und kinoprogramm, für den monat nov.1961 über alle welser kino,
15 seiten mit werbung der welser wirtschaft
WELS Juli 1961

WELS Juli 1961

welser film und kinomagazin, vorschau vom juli 1961 über alle welser kino, 15 seiten, mit werbung der welser wirtschaft
WELS JUNI 1961

WELS JUNI 1961

welser film und kinoprogamm, vorschau vom juni 1961 über alle welser kino,15 seiten, mit werbung der welser wirtschaft
WELS Mai  1961

WELS Mai 1961

welser film und kinomagazin, vorschau vom mai 1961 über alle welser kino, 15 seiten, mit werbung aus der welser wirtschaft,
5 RM MITTELBERG

5 RM MITTELBERG

ORGINAL 5 Reichsmark Meusburger Mittelberg!
OPATIJA

OPATIJA

Ansichtskarte aus Opatija
gelaufen an Johanna Rais
SENJ

SENJ

Ansichtskarte aus Senj
gelaufen an Rudolf Knoll nach St. Pölten
BAD AUSSEE um 1957

BAD AUSSEE um 1957

Ansichtskarte aus Bad Aussee
gelaufen an Familie Knoll nach St. Pölten
TRAFOI

TRAFOI

Ansichtskarte aus Trafoi
ungelaufen
SPITTAL AN DER DRAU

SPITTAL AN DER DRAU

Ansichtskarte aus Spittal an dr Drau
ungelaufen
SPITTAL AN DER DRAU

SPITTAL AN DER DRAU

Ansichtskarte aus Spittal an der Drau
gelaufen
SALZBURG 1925

SALZBURG 1925

Postkarte aus Salzburg
gelaufen an Franz manhart nach Eferding 1925
MÖDLING um 1927

MÖDLING um 1927

Ansichtskarte aus Mödling
gelaufen an Anna Huemer nach Mistelbach
MEHRERAU

MEHRERAU

Ansichtskarte aus Mehrerau
ungelaufen
KNITTELFELD um 1922

KNITTELFELD um 1922

Postkarte aus Knittelfeld
gelaufen an Familie Huemer nach Eferding
PAULUSTOR GRAZ

PAULUSTOR GRAZ

Ansichtskarte aus Graz
gelaufen
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Liebe Sammler/inn! Hoffendlich sind Sie und Ihre Familie Gesund! Nachdem ich Haupberuflich im Lebensmittel Großhandel tätig bin, sind die Bestellungen,teilweise ...
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NEU SAMMLERSTAMMTISCH in ALTMÜNSTER
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SAMMLER VEREINSABEND in Wels
Ansichtskarten,Heimatbelege, Heiligenbildchen ,Münzen, Notgeld,Papiergeld, Post und Ortgeschichte usw. jeweils ab 17 Uhr im Gösserbräu am Kaiser Franz Josef Platz in ...
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SAMMLERSTAMMTISCH in FREISTADT
Münzen,Notgeld, Ansichtskarten,Heimatbelege, Papiergeld ,Post und Ortsgeschichte! Jeden 3, FREITAG im Monat ab 18Uhr Gasthaus ZUM GOLDENEN HIRSCHEN A-4240 Freistadt Würden ...
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NEU SAMMLERSTAMMTISCH in PEUERBACH
Liebe Sammler/In NEU am 12. Okt. 2018 Sammlerstammtisch im "URTLHOF" Urtlgasse 5 A-4722 Peuerbach Jeden 2, FREITAG im Monat ab ...
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NEU SAMMLERSTAMMTISCH in Steyr!
über Münzen aller Epochen,Banknoten und Notgeld,Medaillen,Orden,Alte Ansichtskarten usw! im Schwechaterhof in der Leopold-Werndl-Straße 1 in 4400 Steyrjeden 3. Samstag im ...
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Ansichtskarten,Heimatbelege, Heiligenbildchen,Münzen,Notgeld, Paiergeld,Post und Ortsgeschichte usw. jeden 2. Samstag im Monat ab 18 Uhr im Hotel Restaurant AUERHAHN am Stadtplatz ...
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Liebe Sammler/In Wo bei den Artikel Preisen, PREISANFRAGE steht,wurde durch einen Festplatten defekt,die Preise gelöscht! Wir arbeiten daran aber es ...
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